Smart Innenraum Gebläsemotor reparieren

Der Innenraum lüfter Motors stirbt meist einen langsamen Tod. Das macht sich dadurch bemerkbar, dass nach längerem Betrieb der Lüftung der Luftstrom auf einmal nachlässt und der Motor hörbar langsamer wird. Es kann auch dazu kommen, dass ein lautes Vibrationsgeräusch auftritt, welches man z.B. auch am Gaspedal spürt. Warum das so ist, dazu später mehr. Der hier gezeigte Motor stammt aus einem BR451 Smart (Würfel).

Ausbau

schraube_aussenDer Übeltäter befindet sich beim Fahrer rechts über dem Gaspedal richtig Mitte. Wenn man in der Türöffnung der Fahrertür kniet und mit der Hand am Gaspedal vorbei nach oben greift spürt man ein Kabel welches eine Abzweigung zu einem runden Gehäuse hat. Das ist der Lüftermotor! Das Kabel ist am Lüftermotor nur eingesteckt, der Stecker hat einen Clip das er nicht herausfällt. Man kann ohne Probleme mit einer Hand den Clip drücken und den Stecker herausziehen. Jetzt dreht man das ganze runde Gehäuse ca. 20° gegen den Uhrzeigersinn um es zu entriegeln. Danach kann man die ganze Einheit (Lüftermotorgehäuse + Lüftermotor + Lüfterrad) herausnehmen. Das dabei das Kabel, das Gaspedal und alles im Weg ist was da unten ist, sollte klar sein. Das Ding lässt sich aber relativ einfach herausfädeln.

 

motor_ausgebautDie Schraube einfach herausdrehen und dann den Motor am Lüfterrad vorsichtig aus dem Gehäuse ziehen. Der Motor ist im Gehäuse in einer Art Gummi gelagert vermtl. um die Vibrationen und Lautstärke zu minimieren.

Probleme

Bei dem Motor handelt es sich um einen gleichstrom Kommutatormotor mit Kohlebürsten. Die Kohlebürsten liegen in Führungen und werden mit kleinen Federn auf den Kommutator gedrückt.

fix

Federn

Die Federn haben leider relativ wenig Druck. Noch dazu neigen sie dazu an den Ecken der Kohleführung zu verkanten. Der Effekt ist, dass die Kohlen nicht mehr aktiv an den Kommutator gredrückt werden. Schaltet man den Motor nun ein, funktioniert alles noch mehr oder weniger. Nach eine Weile jedoch erwärmt sich der Kommutator und die einzelnen Segmente dehnen sich unterschiedlich stark aus. Die Kommutatoroberfläche ist nun nicht mehr ganz so gleichmäßig wie vorher. Die Kohlen werden in ihre Halterungen zurückgedrückt und nur einige Segmente haben noch Kontakt wenn sie an den Kohlen vorbeikommen. Das erzeugt das vibrieren sowie den Leistungsverlust, da die Motorwicklungen je nach Rotorlage noch Strom bekommen oder eben nicht mehr.

kommutator2

Kohlestaub

Ein weiters Problem besteht darin, dass sich zwischen den einzelnen Segmenten Kohlestaub ablagert und sie somit untereinander kurschließt.

Funkenerosion

Wird der Motor lange in seinem halblebigem Zustand betrieben, kommt es durch den Abstand zwischen Kohle und Kommutator zu kleinen Funken zwischen den Kohlen und dem Kommutatorsegmenten. Das macht sich durch kleine Sprenkel auf den Kupfersegmenten bemerkbar.

Kohlen verbraucht

Nach einer sehr langen Laufzeit kann es auch dazu kommen, dass die Kohlen so weit abgenutzt wurden, dass die Federn keinerlei Kraft mehr auf sie ausüben.

Reperatur

Viele der Probleme lassen sich durch einfach Handgriffe lösen. Ich übernehme keine Haftung für etwaige Schäden die durch die Reperatur entstehen. Jeder muss selber wissen was er machen kann / möchte!

Federn

Hier hat es bei mir geholfen in die Kohlebürsten kleine Führungsschienen mit deinem Teppicmesser zu kratzen, so dass die kleinen Federn an einer Position in der mitte der Kohle festgehalten werden. Das löst das Problem, dass die Federn sich an den Führungen verkannten und reduziert die Chance das sich die ganze Kohlebürste in der Führung verkanntet, da nicht mehr Einseitig auf diese gedrückt wird. Man sollte auch die Federn mal kurz in dem schwarzen Plastik einhängen und die Kohlen hin und her bewegen. So entfernt man Kohlestaub der sich zwischen Kohlebürsten und Führungen gesammelt hat und die Kohlebürste kann sich später wieder ungehindert in der Führung bewegen.

Kohlestaub

Am besten mit einem Zahnstocher die Zwischenräume zwischen den einzelnen Kommutatorsegmenten grob reinigen.

Funkenerosion

Ich habe den Motor an einem Netzteil betrieben und die Kommutatoroberfläche vorsichtig mit einem feinen Schleifpapier von den gröbsten Sprenkeln befreit. Wer das macht sollte gut auf seine Finger aufpassen! Auch die Kraft die am Flügelrad auftritt ist nicht zu unterschätzen!

Kohlen verbraucht

Bei meinem Motor habe ich die Kohlen getauscht, auch wenn das vermtl. nicht nötig war. Hierzu werden die Kupferkabel die zu den Kohlen führen durchtrennt, neue Kohlen eingesetzt und die an den neuen Kohlen vorhanden Kupferleiter an die alten oder den passenden Kontakt des Motors angelötet. Passende Kohlen findet man Anhand der Größe der Alten im Netz. Ich habe z.B. Kohlen verwendet die eigentlich für einen Waschmaschinenmotor gedacht waren. Man kann die neuen Kohlen auch etwas größer kaufen und dann bis zu passenden Größe herunterschleifen. Allerdings ist das eine ziemliche Sauerrei und man muss darauf achten, dass die Flächen später noch parallel sind.
Die neuen Kohlen machen beim Betrieb des Motor erstmal ordentlich Krach. Nach 1-2 Wochen gibt sich das jedoch, da sich dann die Rundung des Kommutators in die Kohlen eingeschliffen hat. Wenn man so lange nicht warten möchte, kann man auch die Kohle selbst mit einer Dremel vorbearbeiten.

Einbau

Motor wieder in Halterung stecken und mit Schraube sichern. Hierbei darauf achten, dass man die Schraube nicht zu fest anzieht, da ansonsten das Plastikgewinde bricht.

Die ganze Baugruppe wieder in das dafür vorgesehene Loch rechts hinter dem Gaspedal reinfummeln. Hierbei am besten erstmal vorfühlen wo denn der Absaugkanal für das Ozon hin soll (nach vorne oben) und das ganze entsprechend hindrehen. Bei entriegelter Stellung zeigt der Absaugkanal zur Fahrzeugvorderseite. Nun dreht man das Gehäuse um 20° im Uhrzeigersinn, der Kanal sollte nun über dem dafür vorgesehen Loch sein und das Gehäuse ist eingerastet. Danach noch den Stecker für die Stromzuführung wieder einstecken! Lüftung einschalten und hören ob alles korrekt läuft, vor allem ob der Motor auf den unteren Stufen anläuft.

 

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Capturing high speed events with a DSLR

For high speed photography the exposure time is very important, however it´s not possible to synchronize a flash with the camera shutter for time < 1/160th of second for most modern DSLR cameras. This is due to the shutter which is composed out of two curtains.

The shutter works like this:

DSLRShutter

One curtain is closed the other is opened. When the shutter is opened, the closed curtain moves out of the way (for example to the top) exposing the sensor to the incoming light. Afterwards the shutter is „closed“ by a second curtain which closes from the bottom to the top. This mechanism ensures, that every part of the sensor gets the same exposure time. For really short exposure times aka < 1/160 the second curtain starts closing before the first curtain has fully moved out of the way! So there is no point in time where the whole sensor is exposed at once!

It´s therfore impossible to capture events < 1/160 with the shutter set to < 1/160, because only the a part of the sensor is exposed when the event happens.

To circumvent this problem, it’s possible to have a much longer exposure, so the shutter stays open and only illuminating the scene while the event is happening. This requires the scene to be black or almost black when the event does not happen and the shutter is open. This is of cource only practicable for scenes not emitting light.

As a illumination source typically i photo flash is used, because it generates a short pulse of light. „Short pulse of light“ is pretty undefined. To better understand this, we should know how a photo flash works:

Basically it charges a capacitor to a very high voltage and dumps that load in a xenon flash-bulb as soon as it is triggered. To avoid destruction of the bulb the current to the bulb is limited by some means. To measure the „light-flash“ i connected a light sensor to an oscilloscope and just plotted the sensors output. You can see the result in the following pictures. The flash has some „intensity setting“ the first picture shows the light-flash with the flash set to the minimum setting, the last picture shows the flash set to the maximum setting.

As you can see in the first picture we see a capacitor discharge curve. Most of the energy is dumped within 1/2000th of a second. However in the 4th picture you can see the current limiting circut to the xenon-flash bulb. This makes the flash stay at maximum brightness for a short amount of time before entering the normal capacitor discharge curve. In the last picture this effect is even more obvious.

So the best way to capture a very fast event would be to have a pitch black scene a exposure longer than the event (1 second or so) and a photo-flash set to the minimal setting to get the shortest possible light pulse.

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PPM mit MultiWii und Crius AIO Pro V2

Nachdem die Wiese in meinen ersten Copter gestürzt ist, musste ein neuer her. Hier sollte alles besser werden! So auch die Menge der Fehlerstellen. z.B. die ganzen Kabel zwischen Empfänger und Flugsteuerung. Die Übertragung der Steuerdaten per Summensignal wäre also optimal!

Als Hardware verwende ich das CRIUS All-in-One Pro V2 und den OrangeRX / OpenLRS UHF Empfänger. Dieser ist in der Lage per Konfiguration auf dem mit CH5 beschrifteten Pin ein PPM Signal auszugeben. Problem bei der ganzen Sache war nun wie sich heraustellen sollte die MultiWii Software in Kombination mit dem AIOP V2. Hier gibt es einen Pin welcher mit PPM beschritet ist.

crius_aio_ppm_pinJedoch nachdem ich SERIAL_SUM_PPM in der MultiWii Config aktiviert hatte, funktionierte die Übertragung der Daten nicht! Ich probierte auch PPM_ON_THROTTLE jedoch verhalf dies dem AIO auch nicht auf die Sprünge. Die war beim alten AIO V1/V1.1, laut diversen Beschreibungen im Netz, scheinbar noch über den Throttle-Pin möglich. Bei meinem V2 funktionierte dies jedoch nicht mehr. Ich kann aber auch nicht ausschließen, dass der THROTTLE pin nichtmehr mit dem Mikrocontroller verbunden ist, da ein paar Komponenten schon vom Board runtergebrochen sind, dank diverser Abstürze (siehe z.B. die vier Lötpads der fehlenden Kondensatoren und den losen SMD Kondensator daneben links oben im Bild). Der PPM Pin wie oben im Bild zu sehen, ist beim V2 neu!

crius_messenDa ich nicht wieder 6 Kabel zwischen Empfänger und FC haben wollte (dies war früher mal die Ursache eines Absturzes, als ein Kabel sich während des Flug löste und kein Failsafe ausgelöst wurde), begann ich mit der Fehleranalyse. Dazu wollte ich zuerst rausfinden, ob die FC technisch überhaupt noch in der Lage war, das PPM Signal zu erfassen. Ich schrieb also ein kleines Programm, welches mir Arduino Pin 4 als Eingang konfiguriert und den Zustand kontinuierlich per Serial.write()  ausgibt (Pin 4 wir im aktuellen MultiWii Code per attachInterrupt(4, rxInt, RISING); als Eingang fürs PPM verwendet). Das Programm zeigte keinen Statuswechsel, wenn ich den PPM Pin zwischen 0V und 5V hin und her schaltete! Da ich keine Schaltung des AIOP im Internet finden konnte, ermittelte ich per Durchgangsprüfung, mit welchem Pin des Atmega 2560 der PPM Pin verbunden ist.

PinMap2560sma_

Nach einiger Recherche stellt ich fest, dass beim AIOP V2 der PPM Pin nicht wie von MutltiWii angenommen mit Arduino Pin 4 sondern mit Arduino Pin 48 verbunden ist. Dieser entspricht dem Pin 36 / PL1 (ICP5) am Atmega 2560. Dieser Pin ist NICHT Interruptfähig. Ein binden einer Interrupt Service Routine per attachInterrupt(48, rxInt, RISING); ist also nicht möglich! Nach dem abändern meines Testprogramms konnte ich jedoch Statusänderungen am Pin sehen, dieses benutzt jedoch keinen Interrupt welcher für die korrekte Ermittlung eines PPM Signals nötig wäre, da wir den Pin nicht hochfrequent und vor allem gleichmäßig genug per Software abfragen können.

Der Pin kann jedoch als Input Capture Pin verwendet werden! Hierbei läuft ein Timer (in unserem Fall TIMER5 im Atmega dessen aktueller Zeitstempel gespeichert wird, nachdem ein steigende oder fallende Flanke (konfigurierbar) am PL1 Pin erkannt wird. Dies ist dafür gedacht Eingaben sehr zeitscharf zu erkennen, jedoch erst später in der Software zu verarbeiten. z.B. bei bei Tastatureingaben ist z.B. oft die Reihenfolge der Buchstaben sehr wichtig, die Latenz der Eingabe jedoch nicht. Hier reicht es also den Zeitstempel jedes Tastendruckes zu speichern und dann die Eingaben erst später zu verarbeiten. Wir können genau diese Funktionalität beim Atmega verwenden um unser PPM Signal zu empfangen! Hier ist eine zeitscharfe Abfrage sehr wichtig, da die Breite der Pulse ja die Aussteuerung des einzelnen RC Kanals angeben. Würde man hier nicht zeitscharf genug messen, würde man falsche Werte ermitteln.

Um die Funktionalität zu verwenden, muss der TIMER5 aufgesetzt werden, sowie die Timer Capture Events für den Pin PL1, dies geschieht indem wir 4 Bitmasken in verschiedene Register des ATMega schreiben:

TCCR5A =((1<<WGM50)|(1<<WGM51));
TCCR5B = ((1<<WGM53)|(1<<WGM52)|(1<<CS51)|(1<<ICES5));
OCR5A = 40000; // 0.5us per timertick
TIMSK5 |= (1<<ICIE5); // activate input capture for PL1

Glücklicherweise bietet der ATMega sogar doch einen Interrupt, wenn ein eben solches Timer Capture Event auftritt. Wie binden die ISR des MultiWii Codes zum empfangen von RC Daten an eben diesen Interrupt per: ISR(INT6_vect){rxInt();}. Nachdem die Änderungen eingepflegt sind kompilieren wir MultiWii neu und laden es hoch. Und oh Wunder PPM tut per PPM Pin auf dem AIOP V2 🙂

Ich habe einen Patch zur Aufnahme in den offiziellen MultiWii Code eingereicht, das die oben beschriebene Funktionalität automatisch aktiviert wird, wenn man in der Config.h #define CRIUS_AIO_PRO_V2 setzt. Ich hoffe er wird aufgenommen!

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Oculus Rift FPV V2 (Remote Eyes)

I recently got my Rift delivered (finally). Because i got some emails about my „Remote Eyes“ Code too, i decided to OpenSource it. You can download it from Google Code if you want: https://code.google.com/p/remote-eyes/source/browse/

Because the old code was pretty bad and didn´t work out with the rift, i decided to port the whole thing to the newly released RiftSDK for Linux. So i modified OculusWorldDemo to be the new RemoteEyes application. That way its now possible to use all the cool RiftSDK features like IPD / Profiles and so on, aswell as adaption to the actually connected Rift. Even chromatic abberation correction works (press c to toogle).

Here is a Screenshot of the current Version:

rift_remote_eyes

 

Actually the image is flipped upside down. Someone has to fix this in a newer version i guess :). I is adapted to my WebCam which outputs BGA color Information and packs this BGA bytes into a RGBA Texture.. This conversion is just statically implemented inside the code..  You might have to change it if your Videodevice outputs a other Pixelformat… Ideally this can be done with OpenCV which is used anyway, but i havent´t had the time to figure out how this works!

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Oculus Rift FPV

So i read about that new VR-Headset called Ocolus Rift. It has 140° FOV and is better than other VR-Headsets in nearly any other aspect.
My first thought was, that it would be ideal for fully immersive FPV-Flying. Sadly its not possible to just plug in the RIft in some standard video source and have a nice experience. Thats mostly because the Screen has to be divided into the left/right picture to allow streoscopic vision and these two images have to be barel-distored to be visible undistorted trough the lenses.

So i decided to write a small cross-platform OpenGL Application that processes the videostream from a video capture device for the Rift. The result looks like this:

remote_eyesThe Application just grab a frame from the capture device, maps it to a Texture and later on a Fragmentshader distorts and duplicates it.
With my webcam the whole thing works pretty realtime/interactive. The distortion is done on the GPU, because its done in a fragment shader.

I developed this app on Linux and ported it to windows, it can be compiled cross-platform. So we can later on run it on some small devices like the Raspberry Pi and take it outside with the FPV-Equipment.

Warning Dragons ahead:
If you want you can download the application here: http://lab.neosolve.de/RemoteEyes/RemoteEyes.zip
Please be aware that this is a really early version. For example it just uses the first capture device it finds, and asumes that it delivers 640×480 frames with BGR Byteorder. So if you see some strange pictures with your capturedevice / the picture is completly distored, thats because the application just assumes that format and does not check whats delivered by the capture device. So expect some bugs!
Keys:
f – Go fullscreen
esc – quit

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Wasser im Kofferraum durch fehlende Ablauflöcher

Bei meinem Smart 451 hatte ich oft das Problem, dass nach starkem Regen oder langem Regen über Nacht Wasser an der Innenseite der Heckscheibe herunterlief und somit im Kofferraum landete. Sobald man die Klappe öffnete tropfte dann noch mehr Wasser in den Kofferraum und man hörte ein gluckern.

Inzwischen habe ich herausgefunden woher das Wasser kommt, es sammelt sich in den dünnen Leisten rechts und links der Scheibe und fließt beim öffnen der Scheibe über größere Ablauflöcher (rechts und links oben) in den Kofferraum.

Smart Heckscheibe Übersicht

Das sich das Wasser überhaupt in den Leisten sammelt, liegt daran, dass Smart bei der Produktion einfach zwei kleine Ablauflöcher vergessen hat. Nach nun 3 Jahren mit nassem Kofferraum habe ich dies herausgefunden und die Löcher einfach selbst gebohrt:

Selbst gebohrte Ablauflöcher Smart

Seither läuft kein Wasser mehr in den Kofferraum und es entstehen auch keine Wasserspuren mehr auf der Innenseite der Heckscheibe.

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IP auch bei verlorener VPN-Verbindung geheim halten

Oft verwendet man einen VPN-Provider um seine eigene Identität zu schützen, b.z.w. seine IP-Adresse zu verstecken. Besonders ärgerlich ist es dann, wenn die VPN-Verbindung zusammenbricht und auf einmal wieder die eigentliche IP-Adresse des DSL-Anschlusses verwendet wird. Das zu verhindern ist jedoch relativ einfach, indem wir einfach per Firewall alle Verbindungen die nicht über das VPN laufen verbieten. Da wir hierdurch jedoch auch die Verbindung zum VPN Anbieter verhindern würden, müssen wir eine weitere Regel einführen und ein und ausgehende Verbindungen zu diesem wieder erlauben.

Unter Ubuntu gestaltet sich das ganze relativ einfach, wenn wir das Paket „ufw“ (Uncomplicated Firewall) verwenden.

Hier ein kleines HOWTO:
1. wir müssen die IP-Adresse unseres VPN-Zugangspunktes herausfinden, da wir diese später für die oben angesprochene Ausnahmeregel benötigen, ich verwende hier im Beispiel Ipredator, der Zugangspunkt ist vpn.ipredator.se :

[email protected]:~$ ping vpn.ipredator.se

wir finden heraus das die ip 93.182.149.130 ist und notieren uns das.

2. Als nächstes müssen wir „ufw“ installieren, falls nocht nicht installiert. Das lässt sich über ein einfaches

[email protected]:~$ sudo apt-get install ufw

realisieren.

3. Per ufw stellen wir die Defaultregel  für in und out auf „deny“, da wir später nur Verbindungen über VPN und zum VPN-Server zulassen möchten.

[email protected]:~$ sudo ufw default deny outgoing
[email protected]:~$ sudo ufw default deny incoming

4. Jetzt erlauben wir alle Verbindungen auf dem VPN-Interface (bei mir ist das ppp0)

[email protected]:~$ sudo ufw allow out on ppp0 from any to any
[email protected]:~$ sudo ufw allow in on ppp0 from any to any

5. Sowie die Verbindungen zum vorher ermittelten VPN-Server

[email protected]:~$ sudo ufw allow in from 93.182.172.130 to any
[email protected]:~$ sudo ufw allow out from any to 93.182.172.130

6. Sind alle Regeln eingetragen, müssen wir die Firewall nur noch aktivieren

[email protected]:~$ sudo ufw enable

7. Da das System nun auch keine DNS Anfragen mehr bearbeiten kann, da diese auch nur über die VPN-Verbindung stattfinden dürfen, müssen wir beim Zugriff auf das VPN den Hostname (vpn.ipredator.se) in die entsprechende IP-Adresse abändern, damit keine DNS-Auflösung vor dem Connect benötigt wird.

8. Mit dem VPN über die üblichen Wege Verbinden, sollte die VPN-Verbindung zusammenbrechen, ist sämtlicher Netzwerkverkehr automatisch gesperrt und die eigene IP-Adresse wird nicht nach außen hin bekannt.

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Kresse / Gartenkresse wie sieht sie ausgewachsen aus?

Wie sieht wohl Kresse ausgewachsen aus? Diese Frage stellte ich mir, als ich eine Frage im Internet las, in welcher Jemand sich wunderte wie man denn wohl die Kresse-Samen gewinnen würde b.z.w. wo diese herkommen.

Da ich eh gerade Kresse heranzog, pflanzte ich diese in den Garten um und lies sie wachsen…

 

 

 

Nach ca. 2 Monaten begann diese weiß zu blühen. Sie wird ca. 50 cm hoch und bekommt recht lange Stängel, die jedoch bei Regen leicht umknicken.

Die kleinen Schötchen entstanden ein paar Tage nach der Blüte und enthalten die gesuchten Kresse-Samen. Ich habe sie bisher noch nicht geerntet, da ich noch etwas warten will, da ich vermute, dass sie noch nicht reif sind. Evtl. müssen sie erst trocknen.

 

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Time-Lapse Trigger Alpha 230

Da meine DSLR Kamera kein „Trigger“ Eingang hat (üblicherweise an anderen DSLR´s als Klinkenstecker ausgeführt). Habe ich überlegt, einfach zwei Leitungen intern an den Auslöser zu löten. Nachdem ich die Kamera zerlegt hatte, stellte sich dies jedoch als sehr kompliziert heraus, da der Auslöser aus einer Art Folie gebaut ist, auf der SMD Schalter aufgebracht sind. Die Folie geht dann nahtlos in ein Flachbandkabel über, welche zur Hauptplatine führt. Leider ist es an keinem Punkt möglich sinnvoll Leitungen anzulöten, da z.B. der Verbinder zwischen Folienkabel und Platine als Surfacemounted SMD Bauteil ausgeführt, so dass man keinerlei Kontakte sieht.

Eine mechanische Lösung musste also her. Die Lösung sieht so aus, dass ich ein Modellbauservo verwende, welches über einen Arduino gesteuert wird. Die ganze Konstruktion wird direkt mit der Schraube die die Kamera auch auf der Stativplatte befestigt m
Unten im Bild ist die Platte zu sehen, welche die Kamera mit der Konstuktion verbindet. Vertikal die CD und das Servo. Die Schrauben des Servos schneiden sich einfach direkt in die CD in vorgebohrte Löcher. Im Hintergrund ist ein Breadboard und die Arduino Platine zu sehen.

it der Kamera verbunden. Dies hat den Vorteil, dass sich die Konstruktion einfach anschrauben / abnehmen lässt. Das Servo ansich ist in einer alten CD befestigt. Die habe ich gemacht, da die CD flexibel ist und sich das Servo so einfach als gesammtes wegbiegt, sollte der Arm doch mal weiter herunterfahren als geplant. Dies sichert den Auslöser / die Konstruktion gegen Zerstörung durch das Servo, da dieses schon sehr kräftig ist.

 

Erste Tests zeigten, dass die Konstruktion wie geplant funktioniert:

 

Das erste Testvideo sah ebenfalls vielversprechend aus. Die Zeit zwischen den Auslösungen betrug 6 Sekunden. Als Nebeneffekt, ist das Video ferner in einer sehr guten Auflösung verfügbar (über 1080p), da es ja aus einzelnen 10 Megapixel Bildern zusammengesetzt wurde:

 

Weitere Videos am Pragsattel wurden aufgenommen. Diesmal mit 3 statt 6 Sekunden zwischen den Bildern. Es stellte sich jedoch heraus (wie im Video zu sehen), dass dies zu wenige Bilder pro Minute sind um ein flüssiges Video zu erzeugen. Nächste Tests werde ich mit 1 Sekunde oder 0,5 Sekunden machen.

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Neuer GPG Key

logo-gnupg-light-purple-bgNach nunmehr über 3 Jahren ist es an der Zeit einen neuen GPG Key zu erzeugen, da der alte mit 2048bit Länge leider nicht mehr für Debian ausreicht. Deswegen habe ich mir also jetzt einen 4096bit RSA Key zugelegt. Diesen bekommt ihr hier: http://files.spacefish.biz/public.asc Oder auf so gut wie allen HKP Keyservern mit der Schlüsselkennung 209F2549 ([email protected]).

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